Annegret Berne besuchte vor etwa dreißig Jahren das UWC Atlantic College und ist heute als Rechtsanwältin in Augsburg tätig. Seit einigen Jahren engagiert sie sich wieder aktiv und intensiv für UWC. Aber auch weit darüber hinaus. Am Tag der Offenen Tür des Robert Bosch Colleges treffe ich Annegret und sie erzählt mir von ihrem Engagement, was ihr am Herzen liegt und welche Botschaft sie für jüngere Generationen von UWC-Schülern hat.
Seit über zehn Jahren schreibt das UWC Mostar in Bosnien und Herzegowina besondere UWC-Geschichten. Für die Realsierung eines dringend benötigten Schülerwohnheims braucht es nun Unterstützung.
Dreißig Minuten holpriger Waldweg und vor mir liegt das Örtchen Dagersdorf, umgeben von idyllischer Ruhe. Hier wohnt Felicia von Borries, die 2011 ihren Abschluss am Li Po Chun UWC gemacht und soeben ihre Lehre zur Landwirtin abgeschlossen hat.
Im Rahmen der Aurora Dialogues Conference gewann das Robert Bosch College mit dem Projekt „DoGood“ den ersten Preis – ausgezeichnet wurde außerordentliches Engagement im Bereich Unterstützung und Integration von Flüchtlingen in Deutschland.
Ich vergleiche diesen Short Course gerne mit einer Pusteblume. Wir wurden gepflückt, waren 10 Tage zusammen und dann wurde gepustet. Wir sind überall verteilt auf der Welt. Wo die Samen liegen bleiben, wächst eine neue Pusteblume, da wir alle den UWC-Gedanken leben und verbreiten. Im Endeffekt sind wir alle eine Familie und diese wächst und wächst…
Die 10 Tage in Marcourt, Belgien mit dem Thema „Building & Crossing Borders between Communities“ waren voller Gespräche, Diskussion, Gefühle, Gedanken und vor allem Reflexion. (…) Das Verständnis, sowie das Mitgefühl füreinander haben uns verbunden.
„Ich bin heute ein anderer Mensch“, berichtet Sara-Estelle Gößwein in ihrem Interview mit der Schwäbischen Zeitung. Das Red Cross Nordic nannte Sara-Estelle während der letzten zwei Jahre ihr Zuhause. Nun kehrt sie mit ihrem IB in der Tasche zurück nach Deutschland. Die junge UWClerin erlebte während ihrer Zeit am College Höhen und Tiefen, wie sie im Gespräch mit der Journalistin Britta Baier erklärt.